Tool 2.2 - Ein Referenzhandbuch für das zukünftige Klassenzimmermodell

Der Leitfaden für das Future Classroom Model zeigt die wichtigsten Merkmale auf jeder Ebene und für jede der fünf Dimensionen.

Bitte beachten Sie diese wichtigen Hinweise:

  1. Das Modell soll keine vorschreibende Roadmap sein (im Gegensatz zum bekannten SAMR model), sondern zum Nachdenken und Diskutieren anregen und die Szenariogestaltung unterstützen. Ursprünglich wurde es als Reifegrad-Modell bezeichnet, aber das impliziert Unreife und einen statischen Endpunkt, während Innovation und Schulentwicklung ein ständiger Prozess sind.
  2. Bei der Weiterentwicklung geht es nicht nur um Quantität, mehr um das Gleiche (z.B. häufigere Nutzung von Technologie, mehr Lehrerausbildung, mehr Technologiekauf), sondern um Qualität, eine Erweiterung und Vertiefung der Ansätze. Leistung auf Stufe 1-2 ist nicht unbedingt ein Zeichen von Unzulänglichkeit. So zeigte beispielsweise eine kleine britische Studie, dass Kinder mit einer Bleistift- und Papierversion eines Online-Leseprogramms besser abschneiden als mit der Online-Version. Es geht um die Eignung für den Zweck und nicht um "entweder/oder".
  3. Einige Elemente erscheinen möglicherweise nicht auf anderen Ebenen, sondern sind als Teil des Prozesses der zukünftigen Entwicklung des Klassenzimmers gekennzeichnet und sollen die Diskussion anregen, z.B. Themen mit besonderen Bedürfnissen, Kompetenzstufen, Umfang der Zusammenarbeit zwischen Schüler, Lehrer und Schule.
  4. Die Beschreibung der Fähigkeiten und Aktivitäten des Lernenden bezieht sich auf den (nicht vorhandenen!) typischen Schüler; das gesamte Spektrum der Persönlichkeiten, Fähigkeiten und Bedürfnisse sollte berücksichtigt werden.

Empfohlene Workshop-Aktivität

Wenn die Teilnehmer schneller arbeiten wollen, können sie die Selbstüberprüfung überspringen und mit einer Diskussion über die verschiedenen Parameter des Modells beginnen. Die Teilnehmer sollten mit dem Dokument bereits vertraut sein, bevor sie mit den Diskussionen beginnen. Während der Sitzung arbeiten die Teilnehmer in kleinen Gruppen und geben jeweils drei Prioritäten aus dem Dokument an. Anschließend folgt eine Diskussion über die Auswahl der am besten geeigneten und machbaren Innovationsbereiche in der Schule.